Allergietest und Allergiebehandlung bei Lungenfacharzt und Allergologe Prof. Dr. Bergner

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Eine Allergie erkennen: Allergiesymptome

Allergie Auslöser / Diagnose und Allergiebehandlung

Als Allergie wird eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf an sich harmlose Allergene (Proteine) bezeichnet. Der Schweregrad einer allergischen Reaktion kann von den Symptomen tränende Augen, verstopfte Nase und Durchfall über Hautreaktionen und Atemnot bis zum allergischen Schock mit Todesfolge reichen.

Sie sind sich unsicher, ob Sie an einer Allergie leiden und möchten eine Allergietest oder leiden an Allergien und möchten sich behandeln lassen? Rufen Sie uns einfach an unter 089-41 31 3 777 oder benutzen unser Kontaktformular.

Allergie: Auslöser und Diagnose

Prinzipiell gibt es eine unendliche Anzahl von Allergenen (Allergieauslöser). Bestimmte Allergene sind aber für die Auslösung von Heuschnupfen und Asthma häufiger als andere:

  • Pollenallergie (z.B. Gräser- oder Birkenpollen)
  • Hausstauballergie (genauer Hausstaubmilbenallergie)
  • Tierhaarallergie (meist Katzenhaar- oder Hundehaarallergie)

Bei einer Kreuzallergie reagiert der Patient auf Allergene, die einen ähnlichen Aufbau haben. Typisch ist zum Beispiel die Unverträglichkeit von bestimmten Obstsorten bei Pollenallergie. Diagnostisch wird Ihr Allergologe Sie genau nach dem Zeitraum Ihrer Beschwerden befragen, häufig kann schon dadurch eine Verdachtsdiagnose gestellt werden. Ein Pricktest auf der Haut und eventuell eine Blutentnahme zur Bestimmung der eosinophilen Granulozyten („Allergie-Blutkörperchen“) und des IgE („Allergie-Immunglobulin“) sichern die Diagnose.

Allergiebehandlung: Möglichkeiten

Hyposensibilisierung
Die Hyposensibilisierung (oder SIT = Spezifische ImmunTherapie) ist die einzig bekannte Therapie, die die Ursache und nicht nur die Symptome der Allergie behandelt. Hierbei wird das Immunsystem über einen Zeitraum von 3 Jahren regelmäßig mit dem Allergen konfrontiert. Das Immunsystem „lernt“ dabei, dass das Allergen nichts Gefährliches ist und reagiert schließlich nicht mehr darauf. Das Allergen wird alle 4-6 Wochen durch Spritzen oder täglich durch Tabletten/Tropfen sublingual (unter die Zunge) verabreicht. Studien haben gezeigt, dass die rechtzeitige Behandlung eines Heuschnupfens in vielen Fällen die Entstehung eines Asthmas (sogenannter Etagenwechsel aus den oberen in die unteren Atemwege) verhindern kann. Die Kosten der Hyposensibilisierung werden von der Krankenkasse getragen.

Unterdrückung der Allergie
Zur Linderung der Symptome kommen Antihistaminika (meist als Tabletten), Augentropfen und Nasensprays bei Heuschnupfen zur Anwendung. Beim allergischen Asthma ist meist eine inhalative Therapie (z.B. Sprays) zur Erweiterung der Bronchien und Bekämpfung der Entzündung notwendig.

Sie leiden an Heuschnupfen und Atembeschwerden? Dann rufen Sie uns doch einfach an unter 089-41 31 3 777 oder benutzen unser Kontaktformular.