Pleur­aem­py­em behan­deln: Alles Wis­sens­wer­te zu Eiter in der Lunge

Pleuraempyem

Das Pleur­aem­py­em ist eine ernst­haf­te Erkran­kung, die auf­tritt, wenn sich Eiter in der Pleu­ra­höh­le, dem Hohl­raum zwi­schen dem Lun­gen­fell und dem Rip­pen­fell, ansam­melt. Das Pleur­aem­py­em kann auf ver­schie­de­ne Wei­se ent­ste­hen, aber in den meis­ten Fäl­len ist die­se Lunge­n­krank­heit das Ergeb­nis einer bak­te­ri­el­len Lun­gen­ent­zün­dung. Das Pleur­aem­py­em kann zu schwe­ren Kom­pli­ka­tio­nen füh­ren und erfor­dert eine promp­te Dia­gno­se und Behand­lung bei einem Lungenfacharzt.

Was sind Pleur­aem­py­em? Dia­gno­se, Sym­pto­me, Ursa­che, Behandlung

Ein Pleur­aem­py­em ist eine spe­zi­el­le Form des Pleuraer­gus­ses, wie all­ge­mein die Ansamm­lung von Flüs­sig­keit in der Pleu­re­höh­le bezeich­net wird. Die Ursa­chen kön­nen hier unter­schied­lich sein, am häu­figs­ten lie­gen dem jedoch Infek­tio­nen, Ent­zün­dun­gen oder Tumo­re im Bereich der Lun­ge oder eine Herz­in­suf­fi­zi­enz zugrun­de. Bei einem Pleur­aem­py­em ist der Pleuraer­guss infi­ziert und es bil­det sich Eiter, der die Atmung beein­träch­ti­gen und zu wei­te­ren Kom­pli­ka­tio­nen füh­ren kann. Die Unter­schei­dung zwi­schen einem Pleuraer­guss und einem Pleur­aem­py­em ist wich­tig, um die rich­ti­ge Behand­lung ein­zu­lei­ten, suchen Sie daher unbe­dingt einen Spe­zia­lis­ten für Ihre Pleur­aem­py­em Dia­gno­se auf.

Pleur­aem­py­em Sym­pto­me: schnell und sicher erkennen

Die Sym­pto­me eines Pleur­aem­py­ems kön­nen je nach Schwe­re­grad der Infek­ti­on vari­ie­ren. Häu­fi­ge Pleur­aem­py­em Sym­pto­me sind Brust­schmer­zen, Fie­ber, Atem­not und all­ge­mei­nes Unwohl­sein. Es ist wich­tig, die­se Sym­pto­me ernst zu neh­men und umge­hend ärzt­li­che Hil­fe in Anspruch zu neh­men, um Kom­pli­ka­tio­nen zu vermeiden.

Pleur­aem­py­em Diagnose

Bei einer Pleur­aem­py­em Dia­gno­se kann ein gedämpf­ter Klopf­schall sowie ein abge­schwäch­tes Atem­ge­räusch ers­te Hin­wei­se auf ein Pleur­aem­py­em geben. Eine kon­kre­te Dia­gno­se erfolgt in der Regel mit­hil­fe ver­schie­de­ner bild­ge­ben­der Ver­fah­ren wie Ultra­schall, Rönt­gen­auf­nah­men oder Com­pu­ter­to­mo­gra­phie (CT). Die­se Ver­fah­ren sind maß­geb­lich, um das Pleur­aem­py­em zu iden­ti­fi­zie­ren und die Aus­deh­nung der Infek­ti­on zu beur­tei­len. Zusätz­lich wer­den Labor­tests wie Blut­un­ter­su­chun­gen und Ana­ly­sen des Pleuraer­gus­ses durch Punk­ta­te durch­ge­führt, um den Erre­ger der Infek­ti­on zu iden­ti­fi­zie­ren und die geeig­ne­te Behand­lung einzuleiten.

Pleur­aem­py­em Ursa­chen: woher kommt der Eiter in der Lunge?

Das Pleur­aem­py­em kann auf unter­schied­li­che Wei­se ent­ste­hen. Häu­fig tritt es als Kom­pli­ka­ti­on einer bereits bestehen­den Atem­wegs­er­kran­kung wie einer Lun­gen­ent­zün­dung auf. Wenn die Infek­ti­on nicht recht­zei­tig behan­delt wird, kann sich der infek­tiö­se Pro­zess in den Pleu­ra­hohl­raum aus­brei­ten und zur Ansamm­lung von Eiter füh­ren. Ein geschwäch­tes Immun­sys­tem, Rau­chen, Dia­be­tes und ande­re chro­ni­sche Erkran­kun­gen kön­nen das Risi­ko für die Ent­wick­lung eines Pleur­aem­py­ems erhöhen.

Pleur­aem­py­em Behand­lung: Eiter in der Lun­ge entfernen

Die Pleur­aem­py­em Behand­lung erfolgt in der Regel mit einer Kom­bi­na­ti­on aus Anti­bio­ti­ka, um die Infek­ti­on zu bekämp­fen, und einer Tho­rax­drai­na­ge, um den Eiter aus der Pleu­ra­höh­le abzu­füh­ren. In eini­gen Fäl­len kann auch eine chir­ur­gi­sche Ent­fer­nung des Eiters erfor­der­lich sein. Die Wahl der Behand­lung hängt von der Schwe­re der Infek­ti­on, dem Zustand des Pati­en­ten und ande­ren Fak­to­ren ab, muss aber in der Regel im Kran­ken­haus erfol­gen. Eine früh­zei­ti­ge Dia­gno­se ist daher sehr wich­tig, um die Behand­lung mög­lichst früh­zei­tig ein­lei­ten zu kön­nen. Zögern Sie des­halb nicht, recht­zei­tig einen Lun­gen­fach­arzt zu kon­tak­tie­ren. Sie errei­chen uns über unse­re Ruf­num­mer 089–41 31 3 777 oder über unser Kontaktformular.

Pleuraempyem

Sta­di­en des Pleur­aem­py­ems und ihre Auswirkungen

Das Pleur­aem­py­em im Rah­men einer Pneu­mo­nie (Lun­gen­ent­zün­dung) ist abhän­gig von der Schwe­re der Infek­ti­on und der Aus­deh­nung des Pleuraer­gus­ses. Im Früh­sta­di­um ist die Infek­ti­on auf einen klei­nen Bereich beschränkt und kann mit Anti­bio­ti­ka behan­delt wer­den. Im fort­ge­schrit­te­nen Sta­di­um kann jedoch eine Drai­na­ge oder sogar eine chir­ur­gi­sche Ent­fer­nung des Eiters erfor­der­lich sein. Ansons­ten kann es dazu füh­ren, dass sich eine Schwar­te an der Lun­ge bil­det, die die Lun­ge kom­pri­miert und eine Restrik­ti­on zur Fol­ge hat.

Pro­gno­se und mög­li­che Kom­pli­ka­tio­nen des Pleuraempyems

Die Pro­gno­se eines Pleur­aem­py­ems hängt von ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab, ein­schließ­lich des Sta­di­ums der Infek­ti­on und des all­ge­mei­nen Gesund­heits­zu­stands des Pati­en­ten. Bei recht­zei­ti­ger Dia­gno­se und ange­mes­se­ner Behand­lung ist die Pro­gno­se in der Regel güns­tig. Aller­dings kön­nen in eini­gen Fäl­len auch Kom­pli­ka­tio­nen auf­tre­ten, wie z.B. das Fort­schrei­ten der Infek­ti­on, Abs­zess­bil­dung oder die Bil­dung von Ver­nar­bun­gen in der Pleu­ra­höh­le. Eine regel­mä­ßi­ge ärzt­li­che Nach­sor­ge ist wich­tig, um mög­li­che Kom­pli­ka­tio­nen früh­zei­tig zu erken­nen und zu behandeln.

Reha­bi­li­ta­ti­on und Nach­sor­ge von Pati­en­ten mit Pleuraempyem

Die Nach­sor­ge bei Pati­en­ten mit Pleur­aem­py­em zielt dar­auf ab, die Lun­gen­funk­ti­on zu ver­bes­sern, das all­ge­mei­ne Wohl­be­fin­den zu för­dern und mög­li­che Kom­pli­ka­tio­nen zu ver­hin­dern. Dies kann durch Atem­übun­gen, Phy­sio­the­ra­pie und eine gesun­de Lebens­wei­se erreicht wer­den. Regel­mä­ßi­ge ärzt­li­che Nach­sor­ge­un­ter­su­chun­gen sind eben­falls wich­tig, um den Fort­schritt der Gene­sung zu über­wa­chen und gege­be­nen­falls wei­te­re Behand­lungs­maß­nah­men zu ergreifen.

Prä­ven­ti­ons­stra­te­gien für das Pleuraempyem

Die bes­te Metho­de, um das Risi­ko eines Pleur­aem­py­ems zu redu­zie­ren, besteht dar­in, Infek­tio­nen der Atem­we­ge früh­zei­tig zu behan­deln und das Immun­sys­tem zu stär­ken. Dazu gehö­ren regel­mä­ßi­ges Hän­de­wa­schen, Ver­mei­dung von Rau­chen und Expo­si­ti­on gegen­über Umwelt­gif­ten, aus­rei­chen­de Ruhe und Schlaf, gesun­de Ernäh­rung und regel­mä­ßi­ge Bewe­gung. Imp­fun­gen gegen bestimm­te Krank­heits­er­re­ger kön­nen eben­falls hel­fen, das Risi­ko einer Infek­ti­on zu verringern.

Häu­fi­ge Fra­gen zum The­ma Pleuraempyem:

Ja, bei Ver­dacht auf ein Pleur­aem­py­em soll­te unbe­dingt ein Arzt auf­ge­sucht wer­den. Ein Pleur­aem­py­em ist eine ernst­haf­te Erkran­kung, bei der sich Eiter zwi­schen Rip­pen- und Lun­gen­fell ansam­melt. Die Sym­pto­me kön­nen Schmer­zen in der Brust, Atem­be­schwer­den und Fie­ber sein. Ein Arzt kann die Dia­gno­se stel­len, die Schwe­re abschät­zen und die geeig­ne­te Behand­lung einleiten.

Je nach Schwe­re­grad und indi­vi­du­el­ler Ver­fas­sung des Pati­en­ten, kann ein Pleur­aem­py­em lebens­ge­fähr­lich sein. Es han­delt sich um eine ernst­haf­te Erkran­kung, bei der sich Eiter zwi­schen Rip­pen- und Lun­gen­fell ansam­melt. Die Sym­pto­me kön­nen star­ke Schmer­zen in der Brust, Atem­be­schwer­den und Fie­ber sein. Ohne ange­mes­se­ne Behand­lung kann es zu Kom­pli­ka­tio­nen wie einer Sep­sis (Blut­ver­gif­tung) kom­men. Sofor­ti­ge ärzt­li­che Hil­fe ist daher uner­läss­lich, um die Gefahr zu mini­mie­ren und die best­mög­li­che The­ra­pie einzuleiten.